Autoren

Andreas Bohnert: Ich bin seit 2014 als Kreisgeschäftsführer für das Caritas-Zentrum Ebersberg verantwortlich. Gemeinsam mit den Fachdienstleiterinnen arbeite ich an der Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung unserer sozialen Angebote für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Ebersberg.

bohnert

Was mir Mut macht: Es macht mir Mut, wenn Menschen in unserer heutigen Zeit Mut und Initiative zeigen. Ich habe es gerne, wenn Leute etwas tun und anpacken, anstatt ständig im reden zu verweilen. Wenn ich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Caritas-Zentrums zusammen-arbeite, empfinde ich bei so viel Engagement und Fachkenntnis sehr viel Mut, unsere heutigen Herausforderungen zu meistern.

 Was mich frustriert:  Wenn Menschen nicht miteinander sprechen, sondern übereinander, ohne wirklich etwas vom anderen zu wissen! So können wir die Herausforderungen der Zukunft nicht angehen und die notwendigen Innovationen über alle gesellschaftlichen Grenzen und mit engen finanziellen Rahmenbedingungen nicht konsequent vorantreiben.

Ich schreibe für die Kategorie Allgemein und je nach Bedarf auch für alle anderen.



Gabriele Althammer-Radan: Ich leite die Fachambulanz für Suchterkrankungen im Landkreis Ebersberg nun schon seit über 20 Jahren und gehe immer noch gerne in die Arbeit. Wir beraten und behandeln Menschen in Krisensituationen und sind für alle Suchtprobleme zuständig. Wir helfen und unterstützen Menschen, die sich verändern wollen. Ich mag es in einem Team zu arbeiten und übernehme auch gerne Verantwortung. Wenn ich manchmal innehalte, denke ich mir oft: Was habe ich für ein Glück einen Arbeitsplatz zu haben, der mich immer wieder kreativ fordert und wo ich authentisch sein kann.

dsc00784

Was mir Mut macht: Als Mensch und als Frau habe ich in meinem Leben oft erfahren dürfen, dass es immer gute Wege aus schwierigen Umständen gibt. Die Lösungen oder Ergebnisse sind zwar oft ganz anders als vielleicht gewünscht oder erhofft, aber Veränderung ist ein wesentlicher Teil des Lebens. Wenn ich aktiv werde und in Bewegung bleibe, wenn ich keine Angst habe und Herausforderungen annehme, dann geht es auch gut weiter. Geholfen hat mir dabei auch immer mein Humor. Ich lache gerne, auch über mich selbst!

Was mich frustriert: Grausamkeit. Grausamkeit gegenüber den Menschen, den Tieren, der Natur und die gierige rücksichtslose Ausbeutung dieser Welt, vor allem wenn es um Macht oder Geld geht- das frustriert mich wirklich sehr. Da könnte ich oft ausrasten und schreien. Ich verstehe bis heute nicht, warum wir Menschen nicht in der Lage sind diese Welt für uns alle schöner zu gestalten. Es ist doch Platz für uns alle. Und warum begreifen wir nicht endlich, dass mit dem Sterben der Natur auch unser eigenes Sterben eingeleitet wird?

Ich schreibe für die Kategorie Fachambulanz für Suchterkrankungen.



Regina Brückner: Ich bin seit 2002 Fachdienstleiterin der Beratungsstelle für Eltern, Kinder, Jugendliche und Familien.

regina-bruecknerWas mir Mut macht: Mir macht Mut, wenn ich sehe, dass sich scheinbar aussichtslose Situationen, doch immer wieder zum Positiven wenden. Außerdem macht mir Mut, dass wir Menschen uns ändern können, auch wenn es manchmal anstrengend und langwierig ist.

Was mich frustriert:  Mich frustriert, wie sich Leute bisweilen gegenseitig das Leben zur Hölle machen. Hierzu ein treffendes Zitat: „Doch beide wünschten sich im Stillen, der andere möge zum Teufel gehen, und da es geschehen nach ihrem Willen, so gab es beim Teufel ein Wiedersehen“ ( J. Ringelnatz)

Ich schreibe für die Kategorie Beratungsstelle für Eltern, Kinder, Jugendliche und Familien.



Ingrid Veigl:

veigl

Was mir Mut macht:

Was mich frustriert:

 

 

 



Nicole Zellner: Ich habe vor 24 Jahren im Caritas-Zentrum als Schwester in der ambulanten Pflege angefangen und bin nun seit 2013 stellvertretende Pflegedienstleitung.

Zellner Nicole.jpg

Was mir Mut macht: Meine Erfahrungen gem-einsam mit Kollegen (im Team) etwas zu schaffen. Außerdem macht mir das Gefühl, für Menschen bestmögliche Lösungen bei Problemen zu finden, Mut.

Was mich frustriert: Bürokratie, Egoismus und Unverständnis!

Gemeinsam schreiben wir für die Kategorie ambulanter Pflegedienst/ Sozialstation.



Christine Deyle: Als Fachdienstleitung bin ich für ein gutes Beratungsangebot in den Sozialen Diensten verantwortlich und berate Menschen im Landkreis bei persönlichen Anliegen und rund um die Themen einer Fachstelle für pflegende Angehörige.

Deyle.jpgWas mir Mut macht: Gute Beratung ist für mich Begegnung mit anderen Menschen. Die Vielfalt der Lebensentwürfe, der kulturellen und persönlichen Hintergründe der Menschen, die in unser Zentrum kommen, machen meine Arbeit bunt und lebendig. Ich bin gerne in Bewegung und mag es, wenn sich was „bewegt“.

Was mich frustriert: Wenn bürokratische Hürden und komplizierte Verfahren den Einzelnen und seinen Bedarf aus dem Blick verlieren. Ich mag nicht, wenn für manche das „Glas immer halb leer „ ist.

Ich schreibe für die Kategorien Fachstelle für pflegende Angehörige und Soziale Beratung/ Grafinger Tafel.



Bianca Engel: Ich habe im November 2017 angefangen für die Caritas im Landkreis Ebersberg zu arbeiten. Dort bin ich für die Stabstelle Gemeindecaritas zuständig und bin somit Ansprechpartnerin für die Pfarreien und Ihre Anliegen und außerdem begleite und schule ich die Ehrenamtlichen, die für die Caritas im Landkreis Ebersberg im Einsatz sind.

BiancaWas mir Mut macht: Das große ehrenamtliche Engagement im Landkreis Ebersberg, die vielen Menschen, denen ich begegne und die alle hochmotiviert sind ihren Beitrag für eine gelingende und gerechte Gesellschaft zu leisten. Die Zusammenarbeit und der Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen, bei dem viele gute Ideen entstehen, die das Caritas-Zentrum immer wieder verändern und bereichern.

Was mich frustriert: Häufig der Mangel an Zeit in die Tiefe zu gehen, etwas auf den Grund zu gehen und dadurch dann Neues entstehen zu lassen, wenn Menschen nur in ihrem Suppenteller sitzen und nicht über den Rand schauen wollen, mangelndes Interesse am Gegenüber und die Ablehnung der Person aufgrund von Aussehen, Nationalität oder anderen Ansichten.

Ich schreibe für die Kategorie GemeindeCaritas.



Christine Niederreiter: Ich bin seit 2012 für den Wohnpark „Falkenhof – Wohnen mit Service“ zuständig und arbeite seit 2009 beim Caritas Zentrum Ebersberg.

dsc00788

Was mir Mut macht: Mir macht Mut, dass es Menschen gibt, die sich ehrenamtlich einsetzen, und kranke oder ältere Menschen ein Stück ihres Weges begleiten.

Was mich frustriert: Vorurteile gegenüber Menschen zu hegen, bevor man ihre einzelnen Geschichten oder Schicksale kennt.

Ich schreibe für die Kategorie Wohnpark Falkenhof.



unbenanntCaritasebersberggast: Unter diesem Profil schrei-ben alle anderen Mitarbeiter sowie Ehrenamtliche, die sich ebenfalls zu Wort melden möchten und Spannendes zu berichten haben.

 

zurück nach oben