Zukunft. Von Anfang an.

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Dass Angehörige unter der Erkrankung von betroffenen Familienmitgliedern leiden, ist mittlerweile im Hilfesystem für Menschen mit Sucht- oder psychischen Erkrankungen angekommen. Es gibt Beratungsangebote, Selbsthilfe-Gruppen, Möglichkeiten über Online-Plattformen, etc. für Eltern, Tanten, Onkeln, Großeltern – eben für alle, die es betrifft. Wirklich?

2,65 Millionen Kinder sind in der Bundesrepublik Deutschland zum Beispiel mindestens einmal in ihrem Leben damit konfrontiert, dass ein Elternteil Alkohol wenigstens missbräuchlich trinkt. Wenn man bedenkt, dass es rund 15 Millionen Minderjährige in Deutschland gibt, ist das gar keine so kleine Zahl. Vor allem, wenn man noch die Kinder von drogenabhängigen Eltern (ca. 50.000) und aus Familien mit psychischen Erkrankungen (ca. 3,8 Millionen) addiert. Das bedeutet, dass in einer Schulklasse etwa 3 Kinder von der Erkrankung ihrer Eltern betroffen sind. Oder dass in jedem zehnten Haus ein Kind wohnt, das zumindest vorübergehend eine solche Situation erlebt. Weiterlesen

Sucht- ist Heilung möglich?

in unserem Beratungsalltag beschäftigen wir uns intensiv mit Menschen, die seit vielen Jahren suchterkrankt sind und oft schon einige Versuche, auch Therapien, unternommen haben, um ein Leben ohne Suchtmittel zu führen. Das Risiko in die vertrauten, alten Verhaltensmuster zurückzufallen ist dabei immer gegeben. Die Mühen und Strapazen nach einem Rückfall wieder in eine stabile abstinente Phase zu gelangen, sind erheblich.

Doch gibt es sie, diese Erfolgsgeschichten, die davon berichten, dass immer wieder die Anknüpfung an eine gesunde und zufriedene Lebensführung möglich ist. Ein persönlicher Richtungswechsel- zu jedem Zeitpunkt des Lebens erreichbar.

Wenn wir an der Fachambulanz für Suchterkrankungen Menschen in diesem intensiven Prozess beraten, behandeln und begleiten, ist es immer wieder beeindruckend, welche Wandlung sich vollziehen kann. Weiterlesen