MDK-Note

MDKBericht221117

Vor einigen Tagen erhielten wir die MDK-Note 1,9 für unseren ambulanten Dienst. Wir freuen uns über dieses Ergebnis, dennoch sollte eine Benotung, wie sie der Medizinische Dienst der Krankenkassen vornimmt, auch kritisch gesehen werden.

Hier ein kurzer Überblick über die prüfungsrelevanten Anforderungen:

2 Prüfer besuchen unsere Station, um 8 Klienten per Losverfahren auszuwählen, die dann von einem Prüfer besucht werden. Dieser zieht Erkundigungen ein, wie z. B. Pflegezustand, Pünktlichkeit der Mitarbeiter, Zufriedenheit des Klienten. Von allen geprüften Patienten wird die Dokumentationsmappe mit auf die Station genommen und vom Prüfer begutachtet. Währenddessen prüft der andere MDK-Angestellte die Struktur im Büro, d. h., ob alles den Anforderungen zum Führen eines ambulanten Dienstes entspricht. Ebenso werden seit diesem Jahr die Abrechnungen stichpunktartig kontrolliert.

Die Note setzt sich aus 3 Qualitätskriterien zusammen: Pflegerische Leistungen, Behandlungspflege und Organisation.

Dieses Jahr haben wir in der Behandlungspflege eine 3,3 bekommen. Doch was sagt diese Note wirklich aus? Von den 8 Patienten wurde nur bei 1 ein Fehler in der Beratung festgestellt. Es war in der Dokumentationsmappe nicht vermerkt, dass er zum Strümpfe anziehen liegen bleiben soll. Prozentual bedeutet das in diesem Punkt eine 5,0. Wären 2 Patienten mit dieser Leistung geprüft worden und nur bei 1 dieser Fehler aufgetreten, wäre es eine 2,5 gewesen etc.

Zum besseren Verständnis sehen Sie oben einen Teil des Bewertungsergebnisses.

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