Die Entwicklung der kindlichen Sexualität

Liebevoll...In letzter Zeit habe ich zweimal einen Vortrag über die kindliche Entwicklung der Sexualität gehalten, deshalb möchte ich nun darüber schreiben.

Auch wenn es uns Erwachsenen manchmal verunsichert, die Entwicklung der Sexualität ist ein wichtiger Bestandteil der Kindheit. Bereits im ersten Lebensjahr erkunden Säuglinge ihren eigenen Körper, dabei ist die Haut und der Mund am Wichtigsten. Im Alter von wenigen Monaten entdecken Babys ihre Geschlechtsorgane und berühren sich dabei selbst.

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Tag der älteren Generation

Heute ist der Tag der älteren Generation.

Wenn ich das Schlagwort „ältere Generation“ höre oder lese, bringe ich es automatisch mit Problemen in Verbindung. Denn so wird die ältere Generation in den Berichten, Medien und Diskussionen dargestellt – als „Problem“.

Sie ist ein Problem bzgl. der Altersarmut, weil sich keiner der Politiker an eine grundlegende Änderung der Rentenversicherung wagt.

Sie ist ein Problem, weil die Leute durch den medizinischen Fortschritt ein hohes Alter erreichen, aber die meisten von ihnen dadurch auch mehr Hilfe und Pflege benötigen.

Mich stört und ärgert diese Darstellung und Meinung in der Gesellschaft, denn
nicht die ältere Generation ist das Problem, sondern die ältere Generation hat Probleme,
und zwar durch fehlende oder falsche politische Entscheidungen bezüglich einer grundlegend neuen Rentenreform.

Außerdem stelle ich als Pflegedienstleitung der ambulanten Pflege des Caritas-Zentrum Ebersberg leider immer wieder fest, dass viele der jüngeren Generation sich in ihrem Wohlstand und in ihrer Freizeitgestaltung nicht zu Gunsten der Eltern oder Großeltern einschränken möchten.

Es sollte sich aber jeder Einzelne einmal bewusst machen, dass wir dieser „älteren Generation“ zu großem Dank verpflichtet sind, denn sie haben in ihrer Jugend für unseren jetzigen Wohlstand gesorgt. Sie haben Deutschland nach dem Krieg aufgebaut und es zu dem blühenden Land gemacht, das es heute ist und haben für ihre Kinder und Enkel auf vieles verzichtet.

Auf Grund dessen sollten wir die ältere Generation nicht als Problem sehen, sondern wir sollten es uns zur Aufgabe machen, Ihnen bei der Bewältigung ihrer Probleme zu helfen.

 

Ingrid Veigl, Pflegedienstleitung
Caritas-Zentrum Ebersberg

Elterncafé : Eine Außenansicht…..

Ich freu´ mich jedes mal, wenn ich am Mittwoch zwischen 10 und 12 in unsere Nebenräume komme und ein „Gewusel“ von Kleinkindern, Eltern und unseren beiden ehrenamtlichen Frauen sehe….

Manchmal platzen die zur Verfügung stehenden Räume schier aus allen Nähten, wenn viele da sind und vielleicht werden wir – nach dem Umbau – größere Räumlichkeiten nutzen können.

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MDK-Note

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Vor einigen Tagen erhielten wir die MDK-Note 1,9 für unseren ambulanten Dienst. Wir freuen uns über dieses Ergebnis, dennoch sollte eine Benotung, wie sie der Medizinische Dienst der Krankenkassen vornimmt, auch kritisch gesehen werden.

Hier ein kurzer Überblick über die prüfungsrelevanten Anforderungen:

2 Prüfer besuchen unsere Station, um 8 Klienten per Losverfahren auszuwählen, die dann von einem Prüfer besucht werden. Dieser zieht Erkundigungen ein, wie z. B. Pflegezustand, Pünktlichkeit der Mitarbeiter, Zufriedenheit des Klienten. Von allen geprüften Patienten wird die Dokumentationsmappe mit auf die Station genommen und vom Prüfer begutachtet. Währenddessen prüft der andere MDK-Angestellte die Struktur im Büro, d. h., ob alles den Anforderungen zum Führen eines ambulanten Dienstes entspricht. Ebenso werden seit diesem Jahr die Abrechnungen stichpunktartig kontrolliert.

Die Note setzt sich aus 3 Qualitätskriterien zusammen: Pflegerische Leistungen, Behandlungspflege und Organisation.

Dieses Jahr haben wir in der Behandlungspflege eine 3,3 bekommen. Doch was sagt diese Note wirklich aus? Von den 8 Patienten wurde nur bei 1 ein Fehler in der Beratung festgestellt. Es war in der Dokumentationsmappe nicht vermerkt, dass er zum Strümpfe anziehen liegen bleiben soll. Prozentual bedeutet das in diesem Punkt eine 5,0. Wären 2 Patienten mit dieser Leistung geprüft worden und nur bei 1 dieser Fehler aufgetreten, wäre es eine 2,5 gewesen etc.

Zum besseren Verständnis sehen Sie oben einen Teil des Bewertungsergebnisses.

Wir sind wieder für Sie da

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Unser Team

Jetzt sind wir (die Sozialstation des Caritas-Zentrums Ebersberg) wieder komplett. Die letzten Mitarbeiter sind frisch gestärkt und voller Elan aus dem Urlaub zurückgekehrt. Und nicht nur das. Wir hatten das Glück, neues Fachpersonal zu gewinnen. Nun steht nichts mehr im Weg, noch mehr Menschen im Landkreis versorgen und unterstützen zu können.

Bei Fragen oder Beratungsbedarf stehen wir Ihnen gern zur Verfügung unter Tel.: 08092 23241-10.

 

Dürfen wir sie kurz ansprechen?

ValentinScharpf

Kennen Sie unsere Facebookseite? Dann wird Ihnen sicher nicht entgangen sein, dass sich das Caritas-Zentrum Ebersberg an der bundesweiten Caritas-Kampagne „Wählt Menschlichkeit“ beteiligt, in der es nicht darum geht eine Wahlempfehlung auszusprechen, sondern wir Sie kurz vor der Bundestagswahl für Werte und Ideale sensibilisieren möchten, die unser Zusammenleben ausmachen.

PlakatIm Zuge dessen waren drei Mitarbeiterinnen unseres Zentrums am 24.08.2017 vor dem Rewe in Grafing, um auf diese Aktion aufmerksam zu machen und Menschen, die sich dazu bereit erklärten, mit einem Aktionsschild fotografieren zu lassen. Für diese Aktion haben wir einige Plakate vorbereitet und kleine Caritas-Tüten mit Giveaways gefüllt. Wir planten für unsere Aktion 2 Stunden und haben schon vorher damit gerechnet, dass nicht jeder die Zeit haben würde, mit uns zu sprechen oder sich gar fotografieren lassen möchte. Schließlich sind die Menschen auf dem Weg zum Einkauf und oft in Eile, was man manchen auch schon von weitem ansah.

Wir waren uns manchmal unsicher, ob wir sie trotzdem ansprechen sollten oder nicht. Unsere Mühe wurde belohnt, da sich trotzdem der eine oder andere Zeit für uns nahm, auch wenn sich nicht jeder für fotogen genug hielt.

Viele erzählten uns, dass sie auf jeden Fall zur Wahl gehen würden bzw. dass sie auch schon Briefwahl beantragt haben und die Aktion gut finden. Auch diejenigen, die sich letztlich nicht fotografieren ließen.

Nicht alle wussten schon, welche Partei sie wählen möchten und stellten sich die Frage, wer uns denn wirklich vertritt?

Es waren 2 Stunden mit vielen verschiedenen Menschen und Meinungen, bei denen wir insgesamt ca. 20 Fotos machen durften. Es haben interessante Gespräche stattgefunden.

Auf jeden Fall ist unser Anliegen angekommen, dass es wichtig ist, sein Wahlrecht in Anspruch zu nehmen und dabei Augenmerk darauf zu legen, dass die Partei, die man wählt, für Menschlichkeit steht._____________________________________________ Julia Schwarz

Schild wählt Menschlichkeit